Blitzer


Unter dieser Überschrift veröffentlicht n-tv zum heutigen Blitzermarathon ein paar interessante Urteile.

…und wieder droht Ungemach…. Statt allgemeiner Steuererhöhungen gibt es Geld für den Straßenbau nun unmittelbar aus dem Geldsäckel des Autofahrers durch einen Blitzermarathon. Oder doch nicht?

Manchmal bekommen Leute Knöllchen für Fahrten, die sie nie unternommen  haben. Es kann schon Seltsames passieren bei unseren holländischen Nachbarn…

Der Automobilzulieferer Continental hat ein System entwickelt, mit dem sich Bußgeldbescheide wegen zu schnellen Fahrens leicht vermeiden lassen: die Verkehrszeichen-Erkennung.

Dazu ist vorn am Auto eine kleine Kamera verbaut, die die Verkehrszeichen erkennen kann. Im Display wird ständig die aktuell gültige Geschwindigkeitsbegrenzung angezeigt. Das ist gerade für die Menschen interessant, die viel im Auto unterwegs sind.

Anders als so manches Blitzerwarnsystem ist diese Technik legal. Das Youtube-Video zeigt, wie die Verkehrszeichen-Erkennung funktioniert:

Wer ein Smartphone oder manch andere Navigationssoftware sein Eigen nennt, kennt es bereits: Es gibt nette Zusatzprogramme, die zumindest auch vor fest installierten Blitzern warnen.
Nicht der Besitz, aber der Betrieb dieser Warnprogramme ist allerdings für den Fahrer bislang verboten gewesen.

Bislang war es lediglich erlaubt, dass der Beifahrer diese Software nutzt. Jetzt wollen einige Verkehrspolitiker das Verbot für den Fahrer aufheben.

Es sei nicht mehr zeitgemäß, argumentieren die Politiker und reichten einen entsprechenden Antrag im Bundestag ein. Sollte die Gesetzesänderung erfolgen, könnten Autofahrer künftig entsprechende Hilfsmittel nutzen, die ihnen die Standorte von Radarfallen preis geben.

Schließlich würden dann die stets angeführten Argumente der Verkehrssicherheit größere Beachtung finden. Dumm nur für diejenigen, die bislang unter dem Vorwand der Verkehrssicherheit Radarfallen in erster Linie zur Aufstockung des Haushalts einsetzen.

Bußgelder müssen nicht immer sein! Immer und immer wieder sind bereits die Lichtbilder wenig aussagekräftig. Wer kann zum Beispiel bei diesem Bild erkennen, wer gefahren ist?
Schließlich müssen wesentliche Kopfmerkmale zu erkennen sein, die eine Zuordnung zum Fahrer ermöglichen.

Selbst wenn Bilder teilweise auch sehr gut den Fahrer erkennen lassen, können sich teilweise auch Mängel in der Messung ergeben. Nur: normalerweise bekommt man solche Fotos gar nicht zu sehen… Denn die Akteneinsicht erhält ausschließlich ein Anwalt. Akteneinsicht kann man aber auch bequem online mit anwaltlicher Hilfe erhalten, und zwar hier.

Deshalb ist es immer wichtig, Knöllchen nicht von vorn herein zu akzeptieren, sondern einen Bußgeldbescheid durch einen Anwalt überprüfen zu lassen.

Dies könnte man meinen, wenn man diesen Artikel von n-tv liest. Jedenfalls eine sinnvolle Einrichtung…

Denn diese Variante nützt dem Autofahrer allemal mehr als die “herkömmliche Variante”, die diese hässlichen Fotos von Verkehrsteilnehmern am Steuer machen. Wir jedenfalls unterstützen diese Variante und fordern: Starenkästen zu Starenkästen!

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